Festival der Utopie: Der Countdown läuft!

Festival der Utopie: Der Countdown läuft!

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Kreatives Chaos bei den Vorbereitungen zum Festival der Utopie

Morgen ist es so weit: Das Festival der Utopie öffnet seine Pforten!
Wir konnten den Veranstaltern bereits über die Schulter schauen, um sicherzustellen, dass es sich bei ihrem ehrgeizigen Vorhaben nicht um bloße Utopie handelt.

Hierzu haben wir uns an den Ort des Geschehens begeben, die Hertie-Brache in Peine. Hertie-Brache? Peine? Peine mag dem ein oder anderen ja noch ein Begriff sein. Da kommt Oliver Kalkofe her. Und der Hubertus Heil von der SPD. Aber da wir nicht voraussetzen können, was wir vor kurzem selbst noch nicht wussten, folgt jetzt die Erklärung für Auswärtige:

Bei der Hertie-Brache handelt es sich um eine leerstehende Ladenzeile vor dem ebenfalls leerstehenden Hertie-Kaufhaus in der Peiner Innenstadt. Am Rande der Fußgängerzone reiht sich hier ein brachliegendes Ladengeschäft ans nächste. Hunderte Quadratmeter Raum, hell und offen dank Schaufensterglas. Sehr viel ungenutzte Fläche, die nur darauf wartet, kreativ genutzt zu werden.

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Kreativ-Workshop mit Lageplan

Die Peiner nennen es ihren „Schandfleck“. Aber was auf dem Papier für Unkenrufer vielleicht anmutet wie der Versuch der Stadt, das Festival möglichst kostengünstig abzufertigen, entfaltet in der Praxis unerwarten Charme. Mehr als ein Dutzend große und helle Räumlichkeiten mit hohen Decken und weißen Wänden, von denen der Putz bröckelt und Baustaub den Boden bedeckt, wirken wie ein riesiges Künstler-Atelier. Diese Räume schreien förmlich danach, mit Leben gefüllt zu werden und strahlen genau jene optimistische Aufbruchstimmung und jenen Gründergeist aus, den das Festival in den kommenden zwei Tagen mit seinen Teilnehmern freisetzen will.

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Ein weiterer Workshop im Aufbau

Zu diesem Zweck werden die leerstehenden Geschäftsräume derzeit in Kreativ-Workshops verwandelt, in denen die Teilnehmer mit Unterstützung kreativer Profis aus Kunst, Wissenschaft und Technik ihren Ideen zum Thema „Zukunft der Mobilität in unserer Region“ freien Lauf lassen sollen. Im Zentrum steht dabei der „Speisesaal“, der nicht nur als Treffpunkt zur Nahrungsaufnahme dienen wird (all inclusive!), sondern auch als Veranstaltungsort für Party und Konzert am Freitagabend sowie den Besuch von Größen aus Politik und Wirtschaft am Samstag.
Zudem wird ein „MedienCamp“ eingerichtet, von dem aus Medienvertreter der Region live berichten und jeden Geistesblitz für die Nachwelt festhalten werden. Kulturblog38 ist natürlich mit dabei! Kreativ und utopisch wie immer!

Übrigens, es sind noch Plätze in den Workshops frei! Also schnell anmelden, dabei sein und mitmachen:

http://www.kluge-koepfe.org/festival-der-utopie/bewerbung/formular.html

(sd)

Über das Festival:

Das Festival der Utopie eröffnet vom 13. bis 14. September 2013 den Jahrmarkt für kuriose Gedanken und ernsthafte Utopien. Fernab des Alltags entsteht hier ein kollektiver Auf- und Ausnahmezustand des Wissens. Ein Ort für Noch-Nicht-Orte.Schließt euch unserer Karawane an und reist mit uns in Workshops an die unglaublichen Orte von Über-/Morgen. Füllt dort eure Taschen mit Ideen, Visionen und Idealen zum Thema Mobilität und präsentiert diese den Strippenzieher_innen von heute, die jetzt über unsere Zukunft verhandeln. Belehrt sie eines Besseren und gestaltet so unsere Region mit!

Was? Jahrmarkt für kuriose Gedanken und ernsthafte Utopien
Wann? Freitag 13. bis Samstag 14. September 2013
Wo? Hertie-Brache, Lindenstr. 10-12, 31224 Peine
Wer? Teilnahme zwischen 18 und 35 Jahren
Wie? Bewirb dich hier

Das Festival der Utopie basiert auf der Initiative Kluge Köpfe für die Region Braunschweig und wird vom Haus der Wissenschaft Braunschweig veranstaltet.

http://www.festival-der-utopie.de/

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