Karl Schaper in der Herzog-August-Bibliothek

Karl Schaper in der Herzog-August-Bibliothek

Noch bis zum 29. September ist die Ausstellung „Karl Schaper: Begleitmusik und Knoblauchzöpfe“ im Malerbuchsaal der HAB in Wolfenbüttel zu sehen.

Der 2008 verstorbene Maler, Grafiker und Objektkünstler ist vor allem mit seinen überdimensionalen Briefen bekannt geworden – imaginäre, holzgeschnitzte Anschreiben an Persönlichkeiten der (Zeit-)Geschichte.

Schaper_an die herren freud und wonne_fullPost von Schaper

Eine besondere Rolle spielte in Schapers Werk die Bewältigung der eigenen Kriegserfahrungen als junger Wehrmachtssoldat, lakonisch-präzise und trotz allem humorvoll geschildert in dem kleinen Prosa-Band „Feld und Grau“.

Der Apelnstedter Künstler und Kunstpädagoge verband sein häufig politisches und gesellschaftskritisches Werk mit einem unprätentiösen Landleben. Gleichzeitig führte ihn sein künstlerisches Schaffen – oft in Zusammenarbeit mit seiner Frau Susanne – u.a auf documenta und Triennale, nach Rom und Florenz, bis in die USA.

Holzbrett mit eingefügtem Fundstück von der dänischen Küste, 1973 (Foto: HAB)K. Schaper: Holzbrett mit eingefügtem Fundstück von der dänischen Küste, 1973 (wolfenbuettelheute.de)

In der HAB sind Skizzen, Collagen und Notizen Schapers zu sehen. Öffnungszeiten: Di bis So, 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 1 bis 5 Euro. Weitere Informationen: www.hab.de

Eine kleine Auswahl von Schapers Werken gibt es hier.

-je

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