Start der KIWI-Forschertage für Neugierige

Start der KIWI-Forschertage für Neugierige

Seit heute heißt es im Haus der Wissenschaft „Sei ein Kiwi!“. Auch in diesem Jahr haben Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren wieder drei Tage lang die Möglichkeit, Braunschweiger Wissenschaftlern bei der Arbeit zuzusehen und selbst erste Forschungserfahrungen zu sammeln.

Kiwi – Gemeint sind damit nicht die Einwohner Neuseelands oder ihr beliebtes Obst, sondern es ist die Abkürzung für „Kinderwissenschaftler“. Jedes Jahr in den Oster- und Herbstferien veranstaltet das Haus der Wissenschaft die „KIWI-Forschertage für Neugierige“. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 90 begrenzt, und die Plätze waren auch diesmal wieder innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Bemerkenswert für eine Veranstaltung, bei der es in den lang ersehnten Schulferien heißt, um acht Uhr morgens aufzustehen und ganztägig die Schulbank zu drücken, statt auszuschlafen und Computer zu spielen.

038Doch hier muss nicht gelangweilt auf die Tafel gestarrt werden, sondern innerhalb eines abwechslungsreichen Forschungs- und Entdeckungsprogramms ist Mitmachen angesagt. In Vorlesungen und Seminaren erhalten die Schüler Grundlagenwissen und Funfacts zu Themen wie „Wie funktioniert ein Navigationssystem?“ oder „Was macht eigentlich ein Historiker?“. Und Sozialwissenschaftler versuchen, den jungen Hörern einen kritischen Blick auf die Medien- und Informationsgesellschaft zu vermitteln.

051In Workshops an verschienden Instituten der TU Braunschweig schlüpfen die Kids anschließend selbst in Laborkittel, bauen Verbrennungsmotoren oder programmieren Einparkroboter.

Darüber hinaus bieten Erlebnisführungen die Möglichkeit, hinter die Kulissen renommierter Einrichtungen wie der Universitätsbibliothek, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, dem Herzog Anton Ulrich-Museum oder der Apotheke des Klinikums Braunschweig zu blicken.

Ein lockeres Spiel- und Sportprogramm rundet den Stundenplan ab. Und zwischendurch wird – wie es sich für junge Studierende gehört – der Hunger in der Mensa gestillt, denn nur von Wissen wird man schließlich auch nicht satt.

(Text und Fotos: Stephen Dietl)

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